| Traditionsgemäß
fand am 9.01.2000 im Hotel Angerer in Vilseck der Neujahrsempfang der CSU im Landkreis
Amberg-Sulzbach statt. Hauptredner
war Kreisvorsitzender Werner Schulz (Bild links). Ein Grußwort sprachen außerdem MdL
Donhauser, der gegen den BLLV und das anstehende Volksbegehren wetterte, weil der
Lehrerverband "die Gesamtschule einführen und das Niveau in den 7. Klassen der
Gymnasien senken will". MdL Zeitler ging auf die Vorwürfe gegen
Altbundeskanzler Kohl ein und zeigte sich überzeugt, dass am Ende genauso wenig übrig
bleibt, wie seinerzeit bei Max Streibl. Bezirksrätin Kurz berichtete von aktuellen
Problemen des Bezirkes.
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Zu den Vorwürfen um Altkanzler KohlDieser demokratische und soziale Rechtsstaat ist
nicht von Betroffenheitsdemokraten, von Freien Wählergruppen und Bürgerinitiativen
aufgebaut und ausgestaltet worden, sondern von verantwortungsbewussten, oftmals
selbstlosen Frauen und Männern, die sich in den großen demokratischen Parteien engagiert
haben, egal ob diese Parteien CSU, CDU, SPD oder FDP heißen!
Der ehemalige spanische Ministerpräsident Felipe Gonzales, ein Sozialist übrigens,
schreibt in der WamS vom 26.12.1999: Jetzt, am Ende des Jahres 1999, steht der
bedeutende Politiker und Mensch Helmut Kohl in einem Hagelsturm. Ich bin davon überzeugt,
dass nach dem Sturm und trotz des Sturms die politische Bedeutung Helmut Kohls, ja die
wahrhaft historische Dimension seines Werkes über all diesen Wechselfällen des
Schicksals steht. Europa, die heutige und die künftige Union können auf jemanden wie ihn
nicht verzichten. - Originalton Felipe Gonzales.
Zur Staatsverschuldung
Die Verschuldungspolitik des Bundes begann in den Jahren 1969 bis 1982, als in Bonn die
sog. sozial-libarale Koalition regierte. Damals explodierten die
Staatsschulden förmlich, obwohl es keine Sozialismus- und Kommunismuslasten zu bezahlen
gab.
Die Staatsverschuldung stieg zwischen 1969 und 1982 um das Siebenfache auf 308,5
Milliarden DM. Die jährlichen Zinsausgaben des Bundes verzehnfachten, ich wiederhole:
verzehnfachten sich von 2,2 Milliarden auf 22,1 Milliarden DM und der Anteil der
Zinsausgaben an den Steuereinnahmen erhöhte sich von 2,8 Prozent auf 12,1 Prozent.
Nicht die Wiedervereinigung kostet Geld, viel Geld! Geld - Ihr Geld als Steuerzahler -
kostet das Aufräumen und Beseitigen von 40 Jahren sozialistischer und kommunistischer
Misswirtschaft! Das ist die Wahrheit! Den heutigen Schuldenberg des Bundes haben letztlich
Sozialisten angehäuft, demokratische im Westen und diktatorische im
Osten! Ich rate dem Herrn Stiegler in Weiden, einmal in sich zu gehen
und ernsthaft darüber nachzudenken, wer tatsächlich wann, wo, wie und was
verfressen und versoffen hat! Vielleicht kommt ihm ja dann noch ein
Kopperl!
Zur "Autobahn ins Niemandsland"
Der nachfolgende AZ-Text vom 12. Januar 1989 lautet wörtlich: Auch die Oberpfälzer
SPD-Landtagsabgeordneten Armin Nentwig und Otto Benner lehnen eine Verlängerung der A6
ab. Sie warfen Lang mangelnde Fachkenntnisse in seinem neuen Metier der
Wirtschaftspolitik vor. Eine Autobahn ins Niemandsland bringe dem Handel und Gewerbe
in der Oberpfalz wenig. Daß mit dem Weiterbau der Autobahn das ganze Wohl der
Oberpfälzer Wirtschaft auf dem Spiel stehe, sei sehr weit hergeholt und zeuge von
dilettantischem Wirtschaftseinmaleins. Und unser Armin weiß z.B. nichts mehr
davon, dass er vor Jahren vehement gegen den Weiterbau der A 6 gewettert hat und diese als
Autobahn ins Niemandsland abgelehnt hat.
Zur A 6
Die Damen und Herren bei den Autobahndirektionen und bei der Regierung sollten wissen:
Die Geduld der Menschen in den B 14-Gemeinden ist erschöpft! Der
Planfeststellungsbeschluss muss endlich her!
Die Damen und Herren in der rot-grünen Bundesregierung sollten
wissen: Wir erwarten von Ihnen nichts anderes als von der Vorgängerregierung. Wir
erwarten, dass Sie das Geld für den A6-Weiterbau bereitstellen, sobald die juristische
Baureife gegeben ist.
Und deshalb forderte und fordert die CSU den A6-Lückenschluss ganz unabhängig davon, ob
in Bonn oder Berlin die Schwarzen, die Roten oder die Grünen regieren! Die Finanzierung
der A 6, der Bundesfernstraßenbau schlechthin, darf nicht einer grün-roten
Lebens-Philosophie geopfert werden, die den Naturschutz verabsolutiert. Nicht nur
Trockenrasen und seltene Orchideen, Frösche und Lurche sind schützenswert!
Auch der Mensch gehört zur Natur, ist nach
christlichem Verständnis die Krone der Schöpfung, und daher zumindest genauso
schützenswert wie Fauna und Flora!
Zum Ungarischen
Gymnasium
"Ich bin sehr froh, dass sich die
Gewitterwolken über dem Ungarischen Gymnasium in Kastl verzogen haben, dessen Wert
für Kastl und die Region mir und der Landkreis-CSU immer bewusst war. Ein
tragfähiges Zukunftskonzept ist zum Greifen nahe. Ich bedanke mich bei allen, die
an der Lösung dieses Problems mitgewirkt haben, angefangen von meinem
Kreistagskollegen Heinz Lang über Bürgermeister Hans Raab bis hin zu Landrat Dr.
Hans Wagner."
Zur
Maxhütte
"Die Landkreis-CSU ist solidarisch mit
der Maxhüttenbelegschaft. Auch wir sind der Meinung, dass Stahlwerk und Rohrwerk
eine Einheit bleiben müssen und fordern Herrn Aicher auf diese Einheit und damit
die Übernahme durch Großmann nicht länger zu blockieren!"
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