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ALLES
ERLEDIGT
MIT DEM ...
Deininger
i-NET-menue
Arbeitszeit einer
Betreuerin am
Computer dafür:
ca.15
Min pro Tag
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Was wir für die
Ganztagsbetreuung alles tun müssten, wenn wir i-NET-Menue nicht hätten:
ESSEN ORGANISIEREN:
- Jeden Tag in allen Klassen die Schüler fragen, was
sie denn heute gerne essen möchten, Schweinebraten mit Knödel und Salat,
Gemüse-Lasagne mit Salat oder
Apfelküchel mit leichter Zimtsoße. Damit die Schüler wissen, was es gibt, müssten vorher Kopien der Speisekarte oder Plakate angefertigt werden.
- Die Bestellungen dann täglich vor 10 Uhr - nach Menüs
sortiert - auf eine Liste schreiben, aufaddieren und per e-mail oder
Telefon an die Küche melden - die Küche hat ja nur 2 Std. Zeit für unser täglich frisch zubereitetes Essen.
- Bei kurzfristigem Ausfall von Nachmittagszeiten das
Essen stornieren. Vorher müsste man in Erfahrung gebracht haben, welche Schüler von den Ausfallzeiten betroffen sind.
- Von den Schülern oder ihren Eltern das Geld für das
Essen kassieren oder, wenn per Einzugsermächtigung, die Bankauszüge
kontrollieren und gegen die eingenommenen Essen verrechnen.
- Bei der Essensausgabe darauf achten, dass jeder sein
bestelltes, also das richtige Essen bekommt und keiner, der bezahlt hat,
am Ende nichts kriegt; und selbstverständlich keiner kostenlos isst.
- Das Essensgeld dann an die Küche überweisen oder dem
Küchenpersonal das abgezählte Geld übergeben. Übrigens: Auch unsere Küche hätte viel Arbeit mit der Abrechnung, die durch i-NET-Menü entfällt.
- Den Eltern eine übersichtliche Abrechnung vorlegen
und dem Träger die Fakten mitteilen, damit Quittungen für bezahlte
Gelder ausgestellt werden können. Und manche Eltern - die man allmählich kennt - darauf hinweisen, dass es wieder Zeit für eine Einzahlung wäre.
BETREUUNG
ORGANISIEREN
- Bis zu 70 Ganztagsschüler, am Montag sind das teilweise andere,
als am Dienstag und am Mittwoch wieder
andere als am Donnerstag, auf Listen schreiben und in ihre neun
verschiedenen Hausaufgaben-Gruppen einteilen. Auch die
Nachhilfe- und Förderunterrichte müssen eingeteilt werden.
- Den Betreuern auf diesen Listen auch gleich die
Telefonnummer der Eltern mitteilen, denn die Betreuer müssen ja wissen,
wer krank oder entschuldigt ist, gegebenenfalls sollen sie bei den
Eltern anrufen können, wenn ihr Kind nicht erschienen ist.
- Von den Eltern die unterschiedlich hohen Beiträge für die
Betreuung kassieren, denn in einer Kleingruppe oder in Einzelnachhilfe
muss ja mehr bezahlt werden, als in einer großen Gruppe.
- Den Schülern, die z.B. mit ihrer Klasse im
Betreibspraktikum oder im Schullandheim sind, die Betreuungskosten ganz
erlassen und von krank gemeldeten Schülern nur die Hälfte einkassieren. Außerdem verlangen die Zuschussrichtlinien, dass Fördergelder nur an Familien gegeben wird, deren Kinder essen. Schüler, die nicht essen, erhalten keinen Zuschuss. i-NET-menue erkennt alles selbstständig und rechnet automatisch richtig ab.
BETREUER BEZAHLEN
- Die tägliche Arbeitszeit der Betreuer in Listen
eintragen und zusammenzählen. Kontrollausdrucke für die Betreuer erstellen.
- Am Monatsende die geleisteten Stunden zur
Gehaltsabrechnung aufbereiten, mit den Stundenlöhnen multiplizieren und
den Überweisungsbetrag festlegen. Die anteilige Lohnsteuer ermitteln
sowie die Beiträge für Berufsgenossenschaft bzw. Versicherungen.
- Überstunden oder Minderstunden von Betreuern im Auge
behalten und auf das nächste Monat übertragen. Beobachten, bei welchem Betreuungsangebot die kalkulierten Elternbeiträge für die Bezahlung der Betreuer nicht ausreichen oder zu hoch sind.
ZUSCHUSSANTRÄGE
STELLEN
- Am Schuljahresende alle Schülerbetreuungen nachweisen
und die Ausgaben für Betreuerstunden der Regierung und der Gemeinde
gegenüber belegen. Und dann müssen ja gleich die Anträge für das nächste Jahr gestellt werden. Da ist es gut, wenn man die Zahlen und Fakten klar auf dem Tisch hat und nicht auf Vermutungen angewiesen ist.
- Während des Jahres immer wieder überprüfen, ob die
Zahlungseingänge durch Zuschüsse und Elternbeiträge im richtigen
Verhältnis zu den Ausgaben bei Löhnen stehen. Im Mai, Juni oder Juli muss man wissen, ob noch Geld für ein Projekt da ist oder ob man sich den Bus für die Fahrt in das Erlebnisbad noch leisten kann. Schließlich will der Träger nicht in Insovenz gehen müssen, ist aber andererseits verpflichet, die beantragten und genehmigten Gelder pädagogisch sinnvoll
aufzubrauchen.
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